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Portable Linux Apps

Back in the days when I was still a Windows user, portable apps where a good way of carrying current versions of my favorite tools with me on a USB stick. Now, this is also possible on most Linux variants with Portable Linux Apps.

Part of the Portable Apps website

There are already more than 50 apps you can put on your USB stick, just remember to make them executable. This is not only great if you want to run the application on any desktop, but it also comes in handy if you want to test out a nightly build without really installing it on your system. The latter remains stable, while the former hast got everything it needs to run contained in itself.

If you run into trouble there's a forum, too, where you can ask for help or request a new package - however there's not much happening there yet. But since everything is so dead easy, it should just work. At least on Ubuntu 10.04, OpenSUSE 11.2, and Fedora 12. You might want to use a LiveCD of one of these distributions if you're on a different system.

Nativer Spotify-Client für Linux

Screenshot des Spotify-Clients (skaliert)

Spotify, mein bevorzugter Musik-Streamingdienst, hat auf die Forderungen nicht gerade weniger User reagiert und vorgestern eine erste Vorschau-Version von Spotify für Linux veröffentlicht.

Das berichtet u.a. das Ubuntu-Blog OMG! Ubuntu, wo sich insbesondere nützliche Hinweise zur Installation finden. Auch bei Spotify sind die einzelnen Installationsschritte für Ubuntu 10.04 bzw. Debian Squeeze aufgeführt. Das neue Programm, das sich allerdings nicht ganz nahtlos in den GNOME-Desktop einfügt, ist momentan nur für Premium-Kunden nutzbar. Die werbefinanzierte Variante scheitert noch an der problemlosen Integration der Werbeanzeigen.

Das Programm läuft bei mir gut und stabil, lediglich der Lautstärkeregler funktioniert nicht. Das kann aber daran liegen, dass ich spotify-client-gnome-support wegen einer falschen gconf2-Version nicht installieren konnte. Alle anderen Features wie Facebook- und last.fm-Anbindung scheinen aber schon zu laufen.

Nach einer gelungenen Android-App gibt es Spotify nun also auch für Linux, allerdings immer noch mit einem Problem: In Deutschland kann Spotify leider bis auf wenige Ausnahmen nicht oder nur über (semi-legale?) Umwege genutzt werden, da sich Spotify und die GEMA bisher nicht über Finanzierung und Abgaben einigen konnten.

Ich blogge hier trotzdem auf deutsch darüber, weil ich weiß, dass das Interesse hierzulande groß ist. Die Positionen beider Seiten, also sowohl von Spotify als auch von der GEMA sind nachvollziehbar, selbst wenn man dem Verhalten der GEMA kritisch gegenübersteht. Ich hoffe, dass hier bald wieder Bewegung in die Sache kommt. International positionieren sich mittlerweile diverse Angebote, die gegen Spotify mit teilweise ähnlichen, aber auch mit grundsätzlich anderen Finanzierungsmodellen antreten wollen. Je mehr Anbieter erfolgreich sind, umso stärker wird auch der Druck, in Deutschland eine Lösung zu finden.

Update: Das Problem mit der gconf2 ist mittlerweile ganz offensichtlich gefixt. Allerdings funktioniert der Lautstärkeregler bei mir immer noch nicht.

Control Your Android Device From The Desktop

Alexandre Thiel hat ein kleines Java-Tool geschrieben, das eine Fernsteuerung eures Android-Geräts vom Desktop aus ermöglicht. Maus- und Tastatur-Eingaben auf dem Handy funktionieren offenbar nur auf gerooteten Phones, aber auch auf einem ungerooteten Phone könnt ihr zumindest eure Aktionen sehen und sogar recorden. Ein paar Voraussetzung müssen erfüllt sein, aber wenn ihr an Android-Entwicklung interessiert seid, sollten sie kein allzu großes Hindernis darstellen. Ihr benötigt das Android SDK und Java - die meisten von euch werden das sowieso schon installiert haben.

Stellt nun erstmal, wie Christoph ausführt, euer Android-Handy passend ein, öffnet "Einstellungen -> Anwendungen -> Entwicklung" und aktiviert "USB-Debugging", danach deaktiviert die Option "Verwendung nur als Massenspeicher" unter "Einstellungen -> Telefoninfo -> Weitere Einstellungen", oder wählt die Verbindung entsprechend beim Einstecken des USB-Kabels aus.

Geht nun auf die androidscreencast Projektseite und überfliegt noch einmal die Installationsanweisungen: Schritt 4 beinhaltet den Link zum JNLP File, welches zum Projektstart benötigt wird. Das speichert ihr auf eurem Rechner. Bevor ihr das Java-Tool ausführt, solltet ihr zunächst checken, ob die Android Debug Bridge euer Device erkennt:

$ cd android-sdk/tools
$ sudo ./adb start-server
\* daemon not running. starting it now \*
\* daemon started successfully \*
$ ./adb devices
List of devices attached
HT042PL05916    device

Wenn das funktioniert hat, euer Gerät also in der device list angezeigt wird (wie mein Desire), dann kann es losgehen:

$ PATH=$PATH:/your/path/to/android-sdk/tools/
$ javaws androidscreencast.jnlp

Die zwei Java-Sicherheitsdialoge müsst ihr schon entsprechend bestätigen, sonst geht nichts. Im Anschluss öffnet sich dann aber endlich das Viewer-Fenster:

Screenshot meines HTC Desire
Screenshot meines HTC Desire

Ich finde das Tool extrem praktisch, weil ich ansonsten auf einem nicht-gerooteten Phone keine Screenshots von Apps machen kann - oder geht das irgendwie? Die Darstellung (Auflösung, Refresh-Geschwindigkeit) ist sicher noch nicht optimal, aber ich kann zunächst mal gut damit leben. Auch die wirkliche Fernsteuerung des Geräts vom Desktop aus vermisse ich noch nicht wirklich. Wenn die Entwicklung des Tools schnell vorankommt, wird es sicher auch dafür Lösungen geben. Danke an dieser Stelle noch einmal an Christoph von linuxundich.de fürs Posten. Und hier ist zu guter Letzt noch ein Video, das androidscreencast in Aktion zeigt:

Generating Binaural Beats with Gnaural

A while ago, I wrote a short blog post on white noise and binaural beats over at my New Urban Music Blog (German). This peculiar aspect of psychoacoustics is pretty fascinating. Some people use techniques like this to better meditate or concentrate. There is an online white noise generation tool called Simply Noise, so you can get a basic idea of what it's all about.

There are many controversial, alleged uses for binaural beats. Some researchers report that they can influence brain waves and thus help to reduce anxiety. For an introduction on the topic, please read the Wikipedia entry. Binarual beats are also part of a presentation Mitch Altman gave at the 24C3 in Berlin three years ago.

The reason I'm telling all this is that I just found out about the existance of Gnaural, an open source binaural beat sound generator for Linux (and other OSs). Here is a tutorial on how to install it on 32bit Ubuntu systems. If you, like me, have a 64bit system, you might want to follow these instructions. Gnaural offers many options to tweak the generated sound to your preferences, making it easy to experiment with a wide range of differenct noises. Personally, I'm not convinced yet of the method's beneficial aspects, but it's an interesting field if you want to try out some lifehacking ;-)

UMTS via Vodafone unter Linux

Nachdem Christian vor kurzem den erfolgreichen UMTS-Zugang via O2 und umtsmon beschrieben hatte, wollte ich mir ebenfalls einen USB-Stick zulegen, um mit meinem kleinen Netbook unterwegs ins Internet gehen zu können, weil ich in letzter Zeit viel mit dem Zug fahre. Auf Empfehlung eines Freundes entschied ich mich allerdings für den Zugang über den Vodafone-Ableger Moobicent. Allerdings war ich mir über die Linux-Unterstützung des verwendeten USB-Sticks Novatel Wireless Ovation MC950D etwas unsicher.

Zu Unrecht, denn der Stick wird problemlos erkannt. Und statt umtsmon nutze ich den Vodafone Mobile Connect Card driver for Linux 2.0beta3. Die Datei vodafone...ALL-i386-installer.run heruntergeladen, mit chmod +x ausführbar gemacht und dann per sudo ./vodafone...ALL-i386-installer.run installiert. Hat bei mir problemlos geklappt, und ich finde es wirklich bemerkenswert, dass Vodafone mit Betavine Forge ein research and development space ... to encourage the open source community to collaborate in the area of Internet and Wireless communications unterhält. Überhaupt sollte ich mir Betavine - An open community and mobile development resource hub mal genauer ansehen, da scheint sich ganz schön was zu bewegen.

Aber zurück zum Thema UMTS: Laut Farbe der LED des USB-Sticks scheine ich hier sogar HSDPA/HSUPA zu haben, die Usage-View des Tools zeigt allerdings nur GPRS an. Schnell anfühlen tut es sich aber, der Sache werde ich noch auf den Grund gehen. Update: Das Tool hat wohl recht, ein größerer Download kam gerade mit etwa 60 KB/s rein.

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