Das Online-Waldhof-Archiv

Waldhof Mannheim

Gerade eben erst entdeckt: das Waldhof-Archiv. Michael Rude und Thorsten Friedrich haben da jede Menge Informationen zusammengetragen, Bücher gewälzt, Archive durchstöbert und Bilder eingescannt, um dieses bisher wohl einzigartige Werk online zu bringen. Das Resultat ist eine umfangreiche Sammlung beinahe aller Spiel- und Spielerdaten seit der Vereinsgründung im Jahr 1907. Besonders schön: die Rubriken Nationalspieler für Waldhof und natürlich das Waldhof-Lied. Fast täglich wird die Seite aktualisiert, und sogar die Jugendmannschaften sind vertreten. Das alles kann sich wirklich sehen lassen, Jungs!
Allein der Statistikteil dürfte gerne etwas umfangreicher sein, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Idealerweise gehört hinter die Seite natürlich eine Datenbank, aber ich weiß ja selber, dass das eine Riesenarbeit ist. Wer weiß, vielleicht finden sich ja mit der Zeit ein paar Interessierte, die dieses Projekt in Angriff nehmen würden. Ich will mich selbst da gar nicht unbedingt ausschließen ;O)

Klassenerhalt!!!

SV Waldhof Mannheim

Souverän schon am vorletzten Spieltag hat der SV Waldhof Mannheim den Verbleib in der Oberliga Baden-Württemberg gesichert. Und steht momentan sogar wieder vor dem Lokalrivalen VfR in der Tabelle. Wo das allerdings nächstes Jahr noch hinführen soll, weiß ich auch nicht. So langsam muss man sich wohl wirklich auf einige weitere Jahre Oberliga einstellen.

Die Nr. 1 in Mannheim

Carl-Benz-Stadion

Bei eisigen Temperaturen fanden am vergangen Freitag immerhin 3.700 Zuschauer den Weg ins Mannheimer Carl-Benz-Stadion (unter Ihnen auch ich). Der Weg zum Stadion, über die Feudenheimer Schleuse, ist sowieso meistens das Schönste am Spiel, weil man da die Stimmung unter den eingefleischten Fans so schön mitbekommt: "Ouh, do ströme se, die Masse!" Zum Stadtderby, wohlgemerkt.

Im Stadion war die Stimmung dann aber doch ganz gut, vor allem für Oberliga-Verhältnisse. Flutlichtspiele sind in der Oberliga BW ja nicht gerade die Regel. Von der Choreo unter dem Motto "Seppl Herberger ist, war und bleibt ein Waldhöfer" konnte ich nicht viel sehen, ich stand ja direkt nebendran. Der Rasen war offensichtlich ziemlich vereist, so dass mit einem guten Spiel kaum zu rechnen war.

Das bestätigte sich auch schon in den ersten Minuten, der Ball wurde meistens einfallslos weit nach vorne gedroschen, Kombinationsfußball fand nicht statt. Abgesehen von einigen halbwegs gefährlichen Standardsituationen waren Torchancen in der ersten Halbzeit daher Mangelware. Umso besser schmeckte dann die traditionelle Stadionwurst (Feuerwurst mit viel Senf) in der Halbzeitpause - dazu ein leckeres Eichbaum Welde No.1. Nach dem Seitenwechsel übernahm der Waldhof zunehmend die Kontrolle, ohne allerdings überzeugend vor das Tor der Rasenspieler zu gelangen. Erst in der 76. Minute erlöste Jean-Pierre Rubio-Sanchez (wer sonst?) nach Hereingabe des stärksten Waldhöfers Benjamin Waldecker die frierenden Fans mit dem ersehnten 1:0.

Dabei blieb's dann auch. Ein verdienter Sieg, der die Hierarchie in Mannheim wieder ein wenig zurechtgerückt hat!

Der Würger ist weg

SV Waldhof Mannheim

In einem Verein der 2. Bundesliga zu spielen, der die Farben Rot und Weiß im Vereinsnamen trägt, macht zur Zeit sicher keinen Spaß. Bedeutet das doch, dass man sich auf dem sicheren Weg in die Regionalliga befindet. Und was machen die Vereinsbosse meistens, wenn's nicht so erfolgreich läuft? Richtig: Sie entlassen den Trainer und holen einen neuen. Genau das hat jetzt auch Rot-Weiß Oberhausen getan und den ehemaligen Würger von Aachen Eugen Hach als neuen Trainer verpflichtet.

Der belastete bisher mit angeblich 8.000 Euro den Oberliga-Etat von Waldhof Mannheim. Das Traineramt übernimmt jetzt kein geringerer als Maurizio Gaudino. Da es ja viel schlimmer nicht werden kann, hoffen wir mal das Beste. Kontinutität ist beim Waldhof halt ein Fremdwort, aber in der Oberliga sowieso eine Illusion.

PS.: Seit wann hat der Waldhof denn eine so flashige Homepage? Aha, seit dem 19. September ... nun ja

Der Waldhof lebt - und bebt!

Eindrucksvoll hat sich der Waldhof bei einem Freundschaftsspiel gegen den türkischen Champions League-Teilnehmer Fenerbahce Istanbul zurückgemeldet. Vor allem Sportdirektor Maurizio Gaudino war an vorderster Front zu finden, musste aber auch ganz schön was einstecken. Im Fan-Forum wird heftig diskutiert, aber das Beste ist, dass es ein Video der Tumulte aus dem türkischen Fernsehen gibt ;O)