MintyBoost 3.0: Handyladegerät selbst gebastelt

Foto von den Geräten
Das MintyBoost lädt mein HTC Desire

Das größte Manko meines HTC Desire, abgesehen vom viel zu gering bemessenen Telefonspeicher, ist die Akkulaufzeit. An normalen Tagen kein Problem, aber wenn ich auf Barcamps oder Konferenzen bin und das Smartphone häufig benutze, auch für Fotos, Videos usw., dann kann der Akkustand schon einmal kritisch werden. Zum Glück gibt es mobile Ladegeräte wie das Just Mobile Gum. Aber wäre es nicht schöner, sich so etwas selbst zu basteln? ;-)

Do It Yourself

Leider hatte ich bisher überhaupt keine Erfahrung, was Elektronikbauteile, Löten und ähnliches angeht. Aber die Thematik interessiert mich spätestens, seit ich auf dem 26C3 im Keller die Makerbots und andere Basteleien gesehen habe. Außerdem gibt es mittlerweile eine weltweite Community und einige Initiativen (MAKE, Bausteln, Hackerspaces), die Anleitungen und Hilfestellung anbieten. Also habe ich mir einen Lötkolben und ein preiswertes Digitalmultimeter besorgt - und den MintyBoost-Bausatz.

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Ignite Frankfurt 2011

Die Sprecher der Ignite Frankfurt 2011

Diese Woche ist wieder Global Ignite Week, und so finden auf der ganzen Welt Treffen von Geeks staat, die sich mit 5-minütigen Vorträgen unterhalten. Gestern fand, quasi als Sonderausgabe des Webmontag, auch in Frankfurt ein Ignite-Event statt.

Selten war eine Webmontag-Veranstaltung so gut besucht wie diesmal: Über 180 Teilnehmer hatten sich im Vorfeld angemeldet, und die meisten von ihnen dürften auch in die Brotfabrik gekommen sein. 15 unterhaltsame Vorträge, die im O'Reilly-Blog detailliert beschrieben sind, tollten einmal quer über die bunte Nerd-Themenwiese. Vom chilenischen Internet-Vorläufer über Audio auf mobilen Endgeräten von 1982 bis heute und Mentoring in einer globalisierten Welt bis zum Social Chili wurde ein bunter Strauß gebunden, und obendrein durften die Zuschauer auch noch bunt blinkende Throwies löten.

Diese Themenvielfalt macht das Format Ignite aus und eine solche Web-Veranstaltung auch für Menschen interessant, die weniger als 25 Stunden am Tag online sind ;-) Für die regulars war es wieder einmal eine schöne Gelegenheit, sich wiederzusehen, neue Gesichter kennenzulernen und vielleicht auch das eine oder andere gemeinsame Projekt anzubahnen … Mehr und vor allem bessere Fotos hat Patrick Lenz auf Flickr geladen.

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24. Webmontag Frankfurt

Gestern besuchte ich mal wieder den Webmontag in Frankfurt und möchte hier kurz meine wichtigsten Eindrücke zusammenfassen. Diese Veranstaltung ist mittlerweile eine feste Institution, deswegen geht ein besonderer Dank raus an Darren und Jens und alle anderen, die den #wmfra unterstützt haben und weiter unterstützen werden.

Besonders gespannt war ich auf den Erfahrungsbericht des hr-Multimedia-Redakteurs Jan Eggers über die ersten anstaltsinternen Versuche in Richtung OpenData. Jan stellte anschaulich die verwendeten Tools (z.B. JIT), Visualisierungen, Probleme und Learnings dieses Prozesses vor. In Kürze soll das erste Projekt, eine aufbereitete Darstellung des hessischen Landeshaushalts 2011, online gehen. Die Vorschau, die uns Jan gestern gezeigt hat, zeigt zumindest, dass sich hier etwas in die richtige Richtung bewegt - auch wenn die Konzepte dahinter im Vergleich zu den Arbeiten von New York Times oder Guardian mittlerweile etwas altbacken daherkommen. Aber jeder fängt mal klein an ;-)

Interessant war auch der Vortrag "Der arme Poet oder die 10 häufigsten Fehler bei der Kundenakquise" von Ute Mündlein. Vor allem kleine Unternehmen, Selbständige und Freelancer konnten ein paar nützliche Tipps mitnehmen. Die übrigen drei Vorträge haben mich nicht so richtig überzeugen können, aber das ist bei einem thematisch breit gefächerten Event wie dem Webmontag erwartbar und daher kein größeres Problem. Man muss ja auch was zu meckern haben.

Daher in aller, hoffentlich konstruktiven Kürze: Die "Erfolgsfaktoren im E-Commerce-Plattformbusiness" kamen etwas zu sehr wie Buzzword-Bingo rüber. Außerdem bin ich nicht einverstanden mit der Aussage, PHP-Entwickler seien Ruby- oder Perl-Entwicklern deshalb vorzuziehen, weil sie (für Startups, bezogen auf den reinen Stundensatz) billiger seien und man im Zweifel vergleichsweise günstig Studenten ans Projekt setzen könne. Ich möchte hierzu nur auf das Magische Dreieck verweisen und mir längere Ausführungen sparen.

Den Vortrag über das Yana-Framework hatte ich ebenfalls mit Spannung erwartet. Leider habe ich nicht wirklich erfahren, was Yana kann und wo seine Vorteile liegen, sondern hauptsächlich, dass 90% unserer Entwicklungsarbeit automatisierbar sei und wir beim Entwickeln doch so einiges falsch machen würden. Ich bin davon nach diesem Vortrag ganz und gar nicht überzeugt. Die meisten von uns bilden eben nicht bloß Backoffice-Prozesse ab.

Und schließlich konnte ich die im letzten Vortrag postulierte "Big Idea" nicht erkennen. Ich mag voreingenommen gegenüber Werbern sein oder Dinge zu sehr aus Entwickler-Perspektive sehen, aber nun ja ;-) Ich habe trotzdem nicht bereut, mir alle fünf Vorträge anzusehen. Die Masse hat es in diesem Fall gemacht. Das schöne Socializing und Networken mit einigen alten und neuen Bekannten im Anschluss an die Vorträge hat den gelungenen Webmontag würdig beschlossen. Der nächste Frankfurter Webmontag findet am 17. Januar 2011 statt.

Update: Zum Thema Open Data wollte ich eigentlich noch ein sehenswertes Video aus dem Labor des Elektrischen Reporters verlinken. Das sei hiermit geschehen. [gefunden bei Markus]

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DevDusk Frankfurt im Februar 2010

Am Donnerstag Abend fand in der Frankfurter Brotfabrik wieder ein DevDusk statt, und diesmal habe ich es endlich geschafft hinzugehen. Was ein DevDusk ist?

Der DevDusk [Technology from Dusk til Dawn] ist eine Afterwork-Veranstaltung für Entwickler und technisch Interessierte. Der DevDusk findet mehrfach im Jahr in verschiedenen Städten Deutschlands statt. Auf jedem Treffen werden zwei Vorträge zu technischen Themen präsentiert mit anschließender Gelegenheit zur Diskussion. Die Vorträge sind jeweils 45 Minuten lang und stammen aus den Bereichen Softwareentwicklung, neuen Technologien und deren Randgebieten. Vor und nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, sich bei einem Getränk oder einem leckeren Essen zu vernetzen und auszutasuchen.

Die Veranstaltung ist also grundsätzlich technischer ausgerichtet als ein Webmontag, was ich prinzipiell gut finde, da mich mittlerweile viele Themen auf Webmontagen nicht mehr interessieren. Auch am Zuspruch ließ sich die etwas speziellere Ausrichtung ablesen: Man bleibt eher unter sich. Eher ein Vorteil als ein Nachteil, denn gerade der letzte Frankfurter Webmontag war doch sehr überlaufen.

Die Vorträge des Abends drehten sich zum einen um Doctrine und Object Relational Mapping (von Thorsten Rühl) und um Scrum für Entwickler (von Reto Kiefer) und waren beide so interessant wie erwartet. Sowohl über Doctrine als auch über Scrum hatte ich schon einiges gelesen und gehört, hatte mich mit Leuten unterhalten, die beides einsetzen, aber mich eben noch nie selbst aktiv damit auseinandergesetzt. So waren die jeweils 45 Minuten insbesondere aufgrund der Diskussionen sehr aufschlussreich, auch wenn das Thema Scrum dann doch mehr aus Sicht des Projektmanagements betrachtet wurde - aber das liegt irgendwie auch nahe.

Mein Geschmack an beiden "Technologien" ist jedenfalls mehr denn je geweckt; was davon in der tagtäglichen Arbeit ankommt, sei erstmal dahingestellt. Aber der Austausch über solche Themen auf hohem fachlichem Niveau ist wichtig und spannend. Daher sind auch solche Treffen eine schöne Sache, die ich nicht mehr missen möchte. Das gilt natürlich auch für das Treffen der PHP User Group Rheinhessen am kommenden Dienstag ;-)

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Webmontag Frankfurt

Yesterday, the regional web crowd got together at the Brotfabrik in Frankfurt for the 13th edition(?) of the famous Webmontag. After the last web mondays' attendance figures were relatively low, Andreas and Darren had been very active in inviting lots of people and advertising the event. Accordingly, the number of participants was significantly higher than before, which was a good thing apparently.

Contentwise, the session covered topics as diverse as presentation zen, Google Web Toolkit, Selenium IDE, OSGi, and MySQL Proxy. Pretty technical, one must admit, but mostly interesting nonetheless. I can say that I enjoyed it. As usual, socializing began immediately after the last presentation ended. Some interesting conversations ensued with other participants, I had a delicious chickpea-cilantro soup, and the WiFi was free. What more to expect from a Webmonday? Thanks to Andreas and Darren for organizing the event, and to Harry for kindly hosting the event.

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