Waldhof Mannheim vor der Regionalliga-Saison 2011/12

Die Osttribüne

Der SV Waldhof Mannheim startet morgen als Aufsteiger in die Regionalliga-Saison 2011/12. Beim FC Ingolstadt 2 treten die Blau-Schwarzen zunächst auswärts an. Weil es aufgrund der Ligareform 2012 keinen Absteiger geben wird, können die Waldhof-Buben gelassen aufspielen.

Die Saison-Vorbereitung ist abgeschlossen, alle Mann sind an Bord, und die Stimmung auf dem Waldhof ist so gut wie lange nicht mehr. Es kann also losgehen. Wirklich spannend dürfte diese Runde allerdings nicht werden, es sei denn, der Waldhof setzt für alle überraschend zum Durchmarsch an ;-) Ich sehe diese Saison eher als eine Möglichkeit zur Konsolidierung der Finanzen, der Fanbase und der Mannschaft. Immerhin war es zum ersten Mal seit langem wieder möglich, den Stamm der Mannschaft zu halten und mit (hoffentlich) sinnvollen Spielern zu ergänzen. In den letzten Jahren musste das Team oft ja genug vor Saisonbeginn komplett neu zusammengestellt werden. Diesmal habe ich aber ein ganz gutes Gefühl, was die Mannschaft betrifft.

Dazu kommt das wiedererwachte Zuschauerinteresse in Mannheim. Über 18.000 Besucher bei einem Fünftligaspiel sprechen für sich. Ich hoffe, dass die Begeisterung und die Hoffnung anhalten, auch wenn der Waldhof in der Regionalliga nicht oben mitspielt. Auch sind die Gegner, von ein paar Ausnahmen abgesehen, nicht wirklich attraktiv. Wormatia Worms, die Stuttgarter Kickers und Hessen Kassel dürften immerhin ein paar Fans mitbringen; bei viele andere zweite Mannschaften darf man froh sein, wenn überhaupt jemand kommt.

Finanziell sieht es immer noch nicht rosig aus. Die Zuschauermehreinnahmen dürften kaum ausreichen, um die großen Finanzlöcher zu stopfen, die in den vergangenen Jahren aufgerissen wurden. Vielleicht gelingt es der neuen Vereinsführung im Laufe der Saison ja, den einen oder anderen zusätzlichen Sponsor zu finden. Schließlich wurde der Waldhof lange nicht mehr so positiv wahrgenommen wie es zurzeit der Fall ist. Die ganze Waldhof-Familie hat dafür gerade in der vergangenen Oberliga-Saison hart gearbeitet.

Bei unseren Heimspielen wird eine tolle Stimmung herrschen, da bin ich mir sicher. Ich freue mich jedenfalls schon auf das erste Spiel im Carl-Benz-Stadion gegen die "Blauen" aus Stuttgart. Auch wenn es scheinbar um nichts geht, denn der einzige Aufstiegsplatz dürfte für uns außer Reichweite sein, hoffe ich auf eine schöne Saison ohne Querelen. Mehr verlange ich ja gar nicht ;-) Und dann warten wir mal ab, wie es nach der Ligareform weitergeht.

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How to build the latest Tomahawk Player on Ubuntu 11.04

Tomahawk Player Banner

Tomahawk Player is a next generation music player. It features custom stations (building upon the beatuiful Echo Nest), a playlist importer, social connection to Twitter, Google Chat, and Jabber. Maybe most important of all: It's able to find and pull music from different sources like YouTube, last.fm, SoundCloud, Skreemr, Spotify, and more using the Playdar approach. Of course, it can also play songs from your local library. Make sure to check out the video if you like to know more.

First a word of warning: Tomahawk is still beta, version 0.1.0 is the most current release, but there's no PPA yet for Ubuntu systems. The instructions in the wiki are for Maverick and didn't work for me. That's why I thought I write a short tutorial on how to compile Tomahawk Player on Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal).

Update: No need to build version 0.1.0 yourself anymore if you are on Ubuntu 11.04, because the PPA has been updated! Just add ppa:paulo-miguel-dias/tomahawk to your sources, update, and install. In more detail:

sudo add-apt-repository ppa:paulo-miguel-dias/tomahawk
sudo aptitude update
sudo aptitude install tomahawk

Meet the dependencies

First of all, make sure you have all the dependencies installed. I am not 100% sure if the following list is complete because I might have already had some of the necessary libs on my system. Anyway:

sudo apt-get install build-essential cmake libtag1c2a libtag1-dev libqt4-dev libqt4-sql-sqlite \
    libphonon-dev libboost-dev zlib1g-dev libqjson-dev libz-dev \
    libqca2-dev pkg-config git-core phonon-backend-gstreamer

This should install all required packages. More experienced users could als try a different backend for phonon.

Furthermore, libechonest and Clucene are prerequesites for Tomahawk, so download the latest tarball from https://projects.kde.org/projects/playground/libs/libechonest/ and extract it. Step into the new directory libechonest-* and run these commands:

mkdir build && cd build
cmake ..
make
sudo make install

Now, clone CLucene from their git repository and install it:

git clone git://clucene.git.sourceforge.net/gitroot/clucene/clucene
cd clucene && mkdir build && cd build
cmake ..
make
sudo make install

Resolvers

Resolvers are small plugins to Tomahawk that enable the player to search and stream music from differen sources. There's already a collection of resolvers for a number of third-party services which can be used.

git clone https://github.com/tomahawk-player/tomahawk-resolvers.git

That's it for now, I show you how to enable various resolvers once we got the player up and running.

Optional Spotify support

If you live in a country where you have access to Spotify, you might want Tomahawk Player be able to stream music directly from this wonderful service. In order to do so, download the archive for your architecture from http://developer.spotify.com/en/libspotify/overview/ and extract it.

cd libspotify-*-linux*
sudo make install prefix=/usr/local

Now, cd into the tomahawk-resolvers directory that was created in the last step.

cd spotify
mkdir build && cd build
cmake ..
make

there should be an executable spotify_tomahawkresolver in the build directory. You can leave it there for the time being.

Build the actual player

Let's compile the Tomahawk Player itself alreaddy:

git clone https://github.com/tomahawk-player/tomahawk.git
cd tomahawk
git submodule init && git submodule update
mkdir build && cd build
cmake -DINTERNAL_JREEN=ON -DINTERNAL_QTWEETLIB=ON ..
make

You can probably go and drink a cup of coffee because the process takes a while ;-)

After this has finished, it's time to run the player for the first time: ./tomahawk. You can set up the location of your local music collection, you can enter various accounts, and you can add resolvers. In order to do so from the Tomahawk settings dialog, klick and the add button, navigate into the respective directory beneath tomahawk-resolvers, and select the *.js/*.py/*.php file or the above-mentioned spotify_tomahawkresolver executable. Play around with your new player a little to get to know all of its features.

Enjoy the future of music listening today!

Update: According to domme's comment, libgnutls-dev libgloox-dev are not required anymore, so I removed them from the instructions.

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Uffbasse!

Sportplatz im Jungbusch
Sportplatz auf dem Sporthallendach bei der Jungbuschschule

Heute Abend feiert im Mannheimer Atlantis-Kino der Film Transnationalmannschaft Premiere. Regisseur Philipp Kohl hat während der Fußball-WM 2010 im Mannheimer Viertel Jungbusch gedreht, in dem viele Migranten leben, aber auch viele Studenten und Künstler. Dort befindet sich eine der größten Moscheen Deutschlands, aber auch die Popakademie Baden-Württemberg.

Der Film zeigt, wie die Bewohner damit umgehen, mit ihrem Migrationshintergrund in Deutschland zu leben, wie sie mit der deutschen Nationalmannschaft mitfiebern, und wie sie sich selbst als Mannemer sehen. Etwas Edleres kann ein Mensch sowieso nicht werden, oder? ;-) Auch der oben von mir fotografierte Sportplatz ist im Film zu sehen. Hier gibt's den Trailer auf DmtU, meine Lieblingsstelle ist ganz klar die mit "Uffbasse":

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MintyBoost 3.0: Handyladegerät selbst gebastelt

Foto von den Geräten
Das MintyBoost lädt mein HTC Desire

Das größte Manko meines HTC Desire, abgesehen vom viel zu gering bemessenen Telefonspeicher, ist die Akkulaufzeit. An normalen Tagen kein Problem, aber wenn ich auf Barcamps oder Konferenzen bin und das Smartphone häufig benutze, auch für Fotos, Videos usw., dann kann der Akkustand schon einmal kritisch werden. Zum Glück gibt es mobile Ladegeräte wie das Just Mobile Gum. Aber wäre es nicht schöner, sich so etwas selbst zu basteln? ;-)

Do It Yourself

Leider hatte ich bisher überhaupt keine Erfahrung, was Elektronikbauteile, Löten und ähnliches angeht. Aber die Thematik interessiert mich spätestens, seit ich auf dem 26C3 im Keller die Makerbots und andere Basteleien gesehen habe. Außerdem gibt es mittlerweile eine weltweite Community und einige Initiativen (MAKE, Bausteln, Hackerspaces), die Anleitungen und Hilfestellung anbieten. Also habe ich mir einen Lötkolben und ein preiswertes Digitalmultimeter besorgt - und den MintyBoost-Bausatz.

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Barcamp Ruhr 4

Tag-Cloud zum bcruhr4
Tagcloud, gebildet von Tim Krischak aus den Tags der Teilnehmer während der Vorstellungsrunde

Das Barcamp Ruhr in Essen ist eins der schönsten deutschen Barcamps. Am Wochenende hat es zum vierten Mal stattgefunden, und ich war einer von etwa 200 Teilnehmern. Im Vorfeld habe ich bereits meine Vorfreude auf der noch recht neuen Plattform Storify kundgetan.

Das Drumherum

Das Unperfekthaus (Uph) ist die perfekte Location für ein Barcamp. Diesmal war sie sogar "noch perfekter": Alle Teilnehmer durften sich zwei Tage lang ungehemmt durchs sensationelle Buffet des Uph schlemmen, was den Vorteil hatte, dass wir auf eine Unterbrechung des Flows durch die Mittagspause verzichten konnten, und den Nachteil, dass die zusätzlichen Pfunde jetzt wieder abtrainiert werden müssen ;-)

Ansonsten, und das hat auch die traditionelle Abschluss-Session mit ausschließlich positivem Feedback gezeigt, gab es nichts zu meckern. Die Organisation klappte wie am Schnürchen, die Teilnehmer waren motiviert und die Stimmung war gut. Einziger Wermutstropfen: Ein Netbook wurde offenbar geklaut :-(

Die Sessions

Besonders gut hat mit das breite Themenspektrum der angebotenen Sessions gefallen. Da es mittlerweile zu vielen Themen Spezialcamps gibt, darf ein (trotz Schwerpunkt "Mobile Apps") eher allgemein gehaltenes Barcamp gern Sessions beheimaten zu: Windjammer-Törns in der Karibik, Fahrradfahren auf Kuba, Leben in Shanghai, Impro-Theater, Fernsehserien, Schlagzeugspielen, Atombunkern, Lomografie, Selbstfindung und tanzenden Nerds. Die technik- und web-affinen Sessions kamen ja trotzdem nicht zu kurz.

Ich kann nur von den Sessions genauer berichten, die ich besucht habe, und möchte mich kurz fassen. Daher hier eine kommentierte Liste "meiner" Sessions:

  • Openstreemap und RegioWikis von Werner Kathe: Schöne Übersicht über die Aktivitäen in der Region Ahrweiler; da ich mich aber schon länger mit OSM beschäftige, zu oberflächlich für mich. Macht aber nichts, denn ich konnte abends mit Werner weiterdiskutieren :-) Ich habe auf dem Barcamp Mainz auch schon eine OSM-Session gehalten und weiß, wie schwierig es ist, wenn Neulinge und Fortgeschrittene in derselben Session sitzen. Ich sollte mir bis zum nächsten Barcamp ein paar Gedanken dazu machen …
  • Jan Theofel fragte in seiner Session: "Wer bin ich wirklich?", und stieß damit viele Gedanken und durchaus kontroverse Konversationen an. Ich hätte mich gern noch mit Jan darüber ausgetauscht, aber das hat leider nicht geklappt. Wir können das ja bei Gelegenheit nachholen, Jan?
  • Einige Todsünden der Selbständigkeit besprachen wir in der Session von Alexander Talmon. Am Ende war es auch ein interessanter Erfahrungsaustausch unter Selbständigen und solchen, die es noch werden wollen.
  • Sehr interessant und - weil Hypethema - auch entsprechend gut besucht war die buzzwordschwangere Session über Single Page Apps von Jan Monschke und Eray Basar. Da ich mich seit einer Weile sehr für Javascript-lastige Webseiten und -applikationen interessiere, war diese Session diejenige, in der ich die meisten mental notes gemacht habe. Sehr viele spannende Technologien konnten nur angerissen werden, aber es war sehr schön zu sehen, wohin die Reise von Webapps geht.
  • Der Samstag klang aus mit einigen Fun-Session, die viel zur besonderen Athmosphäre dieses Barcamps beitrugen: Serienjunkies von Andreas Kupfer, Chatroulette, Powerpoint-Karaoke und abschließend Party mit Länderspiel-Viewing, Hopfenkaltschalen und guten Gesprächen.
  • git für Fortgeschrittene von Jan Varwig: Viel Input, den ich nicht immer sofort kapiert habe, der aber die Hemmungen davor genommen hat, sich etwas tiefer in die inner workings von git einzulesen.
  • In seiner Arduino-Einführung von Daniel Hepper beeindruckte mich vor allem sein LED-Hut. Seit einigen Wochen schon besitze ich ein Arduino Uno (und wollte längst darüber gebloggt haben), bin aber noch lange nicht so weit, einen Hut mit knapp 1.000 LEDs zu basteln. Dennoch nehme ich die Session gern als Motivationsschub mit.
  • Schließlich gab Droid Boy noch eine Einführung ins Thema Podcasts, die leider nur sehr spärlich besucht war. Podcasts sind offenbar aber auch ein schwieriges Thema.

Die Zukunft

Der Tag nach dem Barcamp ist eigentlich immer schwierig. Einerseits bin ich noch voller positiver Energie vom Barcamp, andererseits muss ich auch wieder ans "normale" Leben denken. Da ist mir doch so ein Blogbeitrag wie dieser eine willkommene Ausrede, in Gedanken noch etwas beim Barcamp zu verweilen. Ein paar Fotos helfen dabei:

Ob es auch im nächsten Jahr wieder ein Barcamp Ruhr geben wird, ist zurzeit offen. Alle Teilnehmer dürften mir aber zustimmen, dass es unbedingt wieder eins geben muss. Ich jedenfalls halte mir meine Märzwochenenden vorerst frei. Zu guter Letzt noch ein großer Dank an alle Sponsoren (Nokia, Windows Phone, Otto, TechSmith, Metro Future Store Initiative, next, Steuerung B, mixxt und Medien.NRW), die das Barcamp Ruhr ermöglicht haben - und vor allem an Stefan, der wieder einmal Außergewöhnliches geleistet hat.

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