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Educamp in Frankfurt

Am Wochenende, genauer am Samstag, war ich auf dem 13. Educamp in Frankfurt am Main. Das Barcamp zu medienpädagogischen Fragen sowie "Formen und Methoden des Lehrens und Lernens" fand in der Freiher-vom-Stein-Schule in Sachsenhausen statt.

Nun bin ich ja überhaupt nicht vom Fach, aber trotzdem interessiert am Einsatz vom Internet an Schulen. Schließlich war ich selbst auch mal Schüler. Wir hatten damals einen Computer-Raum und sogar Informatik als Wahlfach in der Oberstufe (über die Inhalte will ich lieber nicht schreiben), aber das war es dann auch schon fast.

Auf privater Ebene waren Computer und Spielkonsolen aber für viele Schüler faszinierend, und es gab auch schon Mailboxen und sogar das World Wide Web. Doch mit heute, wo fast alle Schüler ein Smartphone besitzen, lässt sich das alles kaum vergleichen. Beim Educamp ging es vor allem darum, die Chancen dieser neuen Möglichkeiten zu diskutieren und sich zu verbünden gegen die Bedenkenträger und Bremser im Erziehungsbereich. Das war zumindest mein Eindruck.

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Screenshotting Ingress

Im Vorfeld der Ingress-Aktion "Divide & Conquer" am 7. Februar 2014, bei der über 40 Spieler mehrere große Felder über die Städte Mainz und Wiesbaden spannten, kam der Wunsch auf, das Geschehen auf der Intel Map über Screenshots nachverfolgbar zu machen - auch, um im Anschluss ein schön animiertes GIF oder einen Film präsentieren zu können.

Nun war dieses Vorhaben leider nicht ganz so trivial umzusetzen, wie erhofft. Die Herausforderungen und wie diese zu lösen sind, habe ich im folgenden beschrieben.

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Freifunk in Wiesbaden

Freifunk - was ist das?

Was in Mainz schon seit etwa zwei Jahren erfolgreich läuft, geht nun auch in Wiesbaden an den Start: Freifunk. Unter diesem Begriff organisiert sich eine Bewegung, die den Aufbau und die Förderung freier Netze zum Ziel hat. Die Wikipedia sagt dazu:

Freifunk ist eine nicht-kommerzielle Initiative im deutschen Sprachraum. Sie widmet sich dem Aufbau und Betrieb selbstverwalteter lokaler Computer-Netzwerke als freies Funknetz. Hauptzielsetzungen sind ein hoher Grad von Zensurresistenz, eine Förderung von lokaler Kommunikation und ein möglichst dezentraler Aufbau.

Das folgende Video illustriert die Idee hinter Freifunk schöner und allgemeinverständlicher. Es zeigt, dass es den Freifunkern um mehr als kostenlosen Internetzugang für Dritte geht. So nennt die Vision auch Demokratisierung, Aufklärung, Wissensverbreitung und den Aufbau sozialer Strukturen als Ziele.

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Netzpolitik im Koalitionsvertrag für Hessen

Schwarz-grüner hessischer LöweDer Koalitionsvertrag zwischen der hessischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen trägt den Titel "Verlässlich gestalten - Perspektiven eröffnen" (PDF). Die Koalitionsverhandlungen in Schlangenbad haben sich eine ganze Weile hingezogen, aber seit zwei Wochen ist die Grundlage für die kommenden fünf Regierungsjahre im Land fertig.

Mich interessieren besonders die Inhalte zu den Bereichen Netzpolitik, Verbraucherrechte, Urheberrecht und Informationsfreiheit mit allen ihren Überschneidungen. Eine knappe Zusammenfassung dieser Inhalte findet sich im heise Newsticker.

Der Sprecher der Grünen für Netzpolitik (und Sport), Daniel Mack, hat über die aus seiner Sicht wichtigsten Stellen im Vertrag ausführlicher gebloggt. Von Seiten der Union habe ich bisher keine bemerkenswerten Statements zur Netzpolitik in der Vereinbarung gefunden.

Die hessische Piraten, als quasi aus dem Netz geborene Partei, beurteilen den Vertrag sehr negativ. Allerdings sind sie erst gar nicht im Landtag vertreten.

Im Koalitionsvertrag sind durchaus eine ganze Menge wichtiger Punkte zumindest erwähnt. Man darf auch nicht vergessen, dass es hier um Landespolitik geht, und viele Themen besonders die Bundesebene betreffen, aber das sollte keine Ausrede sein, sich diesen Frage nicht zu stellen. Auch ist eine Koalitionsvereinbarung nicht bindend, sondern stellt lediglich eine Absichtserklärung dar.

Im folgenden möchte ich einige mir wichtige Themen in willkürlicher Reihenfolge aus dem Koalitionsvertrag herausgreifen und aus meiner persönlichen Sicht als politischer Laie und interessierter Bürger bewerten. Ich habe nämlich das Gefühl, dass zu wenig Diskussion darüber in unabhängigen Blogs und anderen Netzwerken stattfindet.

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